Vorträge & Workshops

Mit ihren Vorträgen und Workshops bietet Susan Bagdach ansteckende und neue Impulse für Ihre Veranstaltung. Hier erfahren Sie mehr über die Themenvielfalt der Vorträge und Workshops von Susan Bagdach in der interkulterellen Frauen- und Mädchengesundheit.

Vorträge

Interkulturelle Gesundheit und Prävention für Frauen und Mädchen

maskottchen_mimi3Susan Bagdach zeigt in Ihrem Vortrag anhand praktischer Beispiele und aktueller Zahlen, Schwierigkeiten und Möglichkeiten für weibliche Identitätsbildungen und Gesundheit. Sie verweist auf aktuelle Gesundheitsprojekte und räumt mit alten und verstaubten Mythen auf, die häufig dazu dienen, Rollenbilder zu verfestigen.
Schließlich zeigt sie praxisnahe Lösungsansätze und stellt eine Auswahl neuer Methoden vor. Susan Bagdach handelt sehr ressourcenorientiert und zeigt grade in ihrer interkulturellen Arbeit, wie viel bereits da ist, und wie wenig Grund es gibt, sich gegenseitig zu bedauern.

„Gesund bin ich, wenn ich richtig bin“ ist die Essenz, auf die sich Mädchen und Frauen erfahrungsgemäß einigen können.
Richtig sein meint zunächst, sich selbst im eigenen Körper wahrzunehmen, zu fühlen und anzunehmen.

Wie eine gute Verbindung zum eigenen Körper, und die Entwicklung von Selbstvertrauen und Resilienz, trotz widriger Umstände funktionieren können, und wie gegenseitige Unterstützung funktionieren kann, hören Sie in diesem Vortrag.
Jede für sich, Jede für die Andere, es ist genug für Alle da.

Gesund und bunter – aus der Reihe, aus dem Bauch

Flucht und sexualisierte Gewalt – Folgen für betroffene Frauen und Mädchen und die, die mit ihnen arbeiten

Sexualisierte Gewalt hat nichts mit Sex zu tun, wenn sie auch die Freude an Sexualität und Lebendigkeit nachhaltig zerstören kann. Sexualisierte Gewalt wird als Mittel zur Kriegsführung und als Ausdruck von Macht eingesetzt. Der Einsatz von sexualisierter Gewalt hat die Zerstörung von Personen zum Ziel. Dieses Ziel wird nachhaltig erreicht. Im zweiten Weltkrieg wurden verschiedenen Schätzungen nach mehrere Millionen Frauen und Mädchen vergewaltigt. Die Kinder und Kindeskinder dieser Frauen tragen dieses Leid zum Teil bis heute in sich.

Sexualisierte Gewalt kann eine Zerstörung der Essenz, der Mitte, der Seele, der Freude an Sexualität und am Leben nach sich ziehen. Die Epigenetik erklärt gut, wie Traumatisierung über Generationen ver- und zerstören kann.

Sexualisierte Gewalt und Krieg bilden auch heute die Hauptfluchtursachen für Frauen und Kinder.

Alte, vererbte Traumen können getriggert werden, durch die Begegnung mit Menschen, die akut erleben mussten, was unsere AhnInnen erlebten. Dies kann Ablehnung aber auch Anziehung und Mitgefühl auslösen. Susan Bagdach konzipiert Schulungen, für Frauen die mit akut betroffenen Frauen arbeiten. Ein weiterer Teil des Angebots bildet ein Beratungs- und Therapieangebot für Frauen, die jetzt nach Deutschland kommen, sowie niederschwellige Angebote für die betroffenen Frauen und Mädchen. Zusammenhänge, Erfahrungen und Ergebnisse aus diesem Projekt sowie Chancen auf Heilung werden vorgestellt.

Ein Ort, an dem ich richtig bin
Körperlichkeit, Identität und Sexualität bei Kindern und Jugendlichen

Kinder sind immer früher immer schnelleren und immer mehr Einflüssen von außen ausgesetzt. Werbung, Fernsehen, Medien, Internet. Im Kindergarten wissen viele bereits, wie man ein Smartphone bedient. Die Vorstellung vom einzig möglichen „richtigen“ Verhalten werden an immer jüngere Menschen transportiert und ihnen fast schon eingeimpft. Dazu gehören auch Rollenbilder und Geschlechterklischees. Triebhaftigkeit war lange Jahre Frauen bzw. weiblichen Menschen zugeschrieben. Das hat sich geändert. In der heutigen Zeit wird männlicher Trieb heroisiert, und weiblicher Trieb wird tabuisiert. Die Auswirkung davon merkt man bereits im Kindergarten. Beides ist physiologisch nicht begründbar, und wird keiner Person gerecht. Den eigenen Körper als Anker für Gesundheit und Resilienz, für die eigene Wahrheit und Wahrnehmung zu sehen, scheint sehr naheliegend. Trotzdem ist es schwierig, Kindern Vertrauen in den Körper näher zu bringen oder sie dabei zu unterstützen, es zu erhalten.

Kinder, die sicher im eigenen Körper leben, sind nachweislich die gesündesten und gleichzeitig resilientesten Kinder. Kinder, die gute Bezeichnungen für den eigenen Körper kennen, sind am besten vor Übergriffen geschützt.

Die Positionierung der erwachsenen Bezugsperson zum Kind, mit liebevollem Blick auf alle Anteile des Kindes, ist Voraussetzung. Dies gelingt vor allem Menschen, die auf sich selber mit liebevollem Blick schauen, und die einen guten Kontakt zum eigenen Körper, und damit auch zur eigenen Potenz und zur eigenen Wildheit mitbringen. Wie können wir uns gesellschaftskonform verhalten, eigene Grenzen wahren und den Kindern das Vertrauen in die eigene Potenz und Kraft erhalten, bzw. das Vertrauen in das eigene Richtigsein unterstützen?

Methoden und Erfahrungen aus der praktischen Arbeit werden vorgestellt und diskutiert.

Im Namen der Mutter, der Tochter und der heiligen Geiß

maskottchen_mimi2Vom Mythos der Zickigkeit und Umgang mit Generationenwechel in Frauenteams.
Dass Frauen sich gegenseitig anzicken ist in den Medien Programm und wird bereits kleinen Mädchen als Norm vermittelt. Anders als bei Männern, wo Teamplaying offenbar dazu gehört, sollen Frauen sich gegenseitig zerfetzen, dann stören sie auch nicht!? Doch sie stören, und zwar sich gegenseitig. Frauen stören sich und Ihre Töchter (egal ob biologisch oder nicht) beim Wachsen, beim Vorwärtskommen, beim Raum einnehmen. Ein ungeputztes Klo? Bleibt an der Frau des Hauses hängen. Ein paar Kilo mehr? Wie undiszipliniert! Wir alle kennen die Stimmen der Schwestern und Mütter in unseren Köpfen, die uns hindern einfach und entspannt, in unserer Spur dem Weg zu folgen, dem wir folgen möchten. Jede kann mal im Zentrum sein, jede kann mal die Schönste sein, gerade wegen der unterschiedlichen Ressourcen, die die Einzelne mitbringt. Und so darf es jede auf ihre Art leben. Frauenkonkurrenz ist ein Mythos, der unsere Leben vergiftet, und krank macht. Weg damit!

Frauensolidarität ist eine Kraft, die diese Erde dringend braucht.

Workshops

Workshops je  90-180 Minuten

Selbstbestimmt 4.0:

Leben mit Kopf, Herz, Bauch und Becken
Der Schlüssel für den Umgang mit Fremdheit- sei es im gesellschaftlichen oder im individuellen System ist es, die Fremdheit als etwas Neues, Erweiterndes, als Ressource zu erkennen.
Sie lernen die stabilisierende Achsenatmung und auf einer Reise durch den Körper die 5+1=Meins(R) ich-Stimmen zur Entscheidungsfindung kennen.
Besonders neu und unbekannt sind vielen dabei die Gesetze des eigenen Beckens.
Entscheidungen treffen, mit allem was dazu gehört, wird eine neue Bedeutung erhalten.

Den Raum einnehmen und füllen

Am sinnlichen und kraftvollen Beispiel des orientalischen Tanzes üben wir durch Positionierung und Bewegung unseren optimalen Platz zu finden und zu füllen. Hindernisse können
erkannt und aufgelöst werden. Entschuldigt wird sich nicht länger, wir sind DA, das ist gut so. Die Unterstützung der anderen Frauen wird zu einer überwältigenden Ressource.

Frauen nehmen anders Raum ein- starten wir jetzt!