Frauen- und Mädchen- Gesundheit

Gesundheitsarbeit für Frauen und Mädchen dient der Stärkung und der selbstbewussten Positionierung von Frauen und Mädchen. Wissen über den eigenen Körper und Vertrauen in die Selbstwahrnehmung machen sicher und stark.

 

Interkulturelle Frauen- und Mädchen- Gesundheitsarbeit

Die Krankenschwester, Heilpraktikerin und Sexualpädagogin Susan Bagdach verfügt über ein breites, modernes, anatomisches Wissen. Sie stellt selbst zeitgemäße Fragen, und findet die Antworten. So hat sich die Gesundheitsreferentin auch mit dem Phänomen gesellschaftlicher Mythen langjährig auseinander gesetzt- und kann heute mit Tipps für einen gesunden Umgang damit unterstützen und entspannen.

In der Gesundheits- und Präventionsarbeit und der Sexualtherapie räumt Susan Bagdach also mit Angst machenden Mythen und falschen Vorurteilen auf. Keine Frage ist peinlich, keine Antwort bloß stellend. So unterstützt sie Frauen und Mädchen dabei, sich in jeder Lebensphase in ihren wunderbaren Körpern richtig und zu Hause zu fühlen, auch wenn diese nicht den medial vorgegebenen und von Photoshop geprägten Anforderungen entsprechen.

Gesellschaftliche Ungleichbehandlungen und Privilegien werden selbstverständlich berücksichtigt.

Interk. Frauengesundheit Webseite
© Johanniter/Natalia Shapovalova

Wieso eigentlich interkulturelle weibliche Gesundheit?

Susan Bagdach wurde geprägt durch die Kraft wichtiger Frauen aus Deutschland und Syrien. Die vielfältigen Ressourcen ergeben aus Sicht der Gesundheitsreferentin erst in der Ganzheit das Bild der rundum gesunden Frau.

maskottchen_mimi1Frauengesundheit ist anders als Männergesundheit, das ist wohl allgemein bekannt. Dass aber auch Frauengesundheit überall etwas anderes bedeutete, anders gelebt wird und sich von unterschiedlichen Ressourcen nährt, das ist zwar durch einige Studien bestätigt, aber noch lange nicht auserforscht. Der Zugang zur Gesundheit über intellektuelle Wissensvermittlung ist ein anderer, als der Zugang über die Intuition oder über die sensible Wahrnehmung des eigenen Körpers. Jeder Mensch hat andere Stärken und viele Frauen haben unterschiedliche Zugänge zum eigenen Körper.

Es ist erstaunlich zu beobachten, wie Frauen zum Teil mitleidig angesehen werden, nur weil sie dem deutschen Klischee der Migrantin entsprechen. Andersherum hegen Orientalinnen oft Mitleid für deutsche Frauen, weil ihnen z.B. mangelnder Zugang zur Freude an der Körperlichkeit unterstellt wird. Aus Sicht von Susan Bagdach ist das alles Unsinn. Die Eine ist so, die Andere so. Jede hat andere Ressourcen und das Beste ist doch, wir profitieren gegenseitig voneinander.

Jetzt ist die Zeit für Freude über Lebendigkeit und aktive Körperlichkeit.